Frau Schletterer singt nicht mehr

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Ju
Ein Hund im Bett? Niemals!
07.06.2017 13:11

Heute morgen las ich in dem Hunde-Blog, den ich seit einiger Zeit verfolge, einen Beitrag, der von den Erlebnissen der Autorin erzählt, die sie regelmäßig „durchleidet“, wenn ihr Hund bei ihr im Bette nächtigt.
Der Artikel ist sehr witzig geschrieben, und ich grinse bei der Vorstellung, wie sie um wenige Zentimeter Platz für sich selbst kämpft, zumal sie das Ganze mit Bildmaterial „belegt“ und man weiß, daß der fragliche Hund eine stattliche Größe hat.
Gleichzeitg schüttelt es mich aber auch bei dem Gedanken, ein so großes Tier neben mir auf der Matratze liegen zu haben. Selbst unseren Rocky, der nur halb so schwer ist wie der Hund dieser jungen Frau, würde ich niemals bei mir im Bett dulden!
Schon seit meiner Kindheit war mir Bewegungsfreiheit in meiner Schlafstätte sehr wichtig! Kuscheltiere hatte ich daher nur wenige bei mir. Die hätten ja nur meine Bemühungen gestört, mich möglichst komfortabel in meine Bettdecke zu wickeln und gut eingemummelt in den Schlaf zu sinken.
Und auch später, als ich dann irgendwann nicht mehr allein im Bett lag, bestand ich auf ein 2x2m-Modell. Schmaler hätte es nicht sein dürfen, sonst hätte ich Atemnot bekommen.
Ich muß mich umdrehen können, ohne fürchten zu müssen, die Person neben mir aus dem Bett zu stoßen. Ich muß meine Bettdecke von A nach B werfen können, ohne Gefahr zu laufen, meine Freundin unter den Kissen zu ersticken oder ihr die Decke um die Ohren zu hauen. Außerdem ist mir sehr schnell zu warm, ich schwitze im Sommer wie ein Braten. Auch deswegen brauche ich viiiiel Plaaaatz um mich herum!
Und nun – ein Hund! Niemals würde ich es ertragen, daß der sich auf meine Füße legt. Oder sich an mich kuschelt, während ich um Schlaf ringe. Mir vielleicht noch die Nase leckt oder – ach herrje! – einen seiner berühmten Fürze unter meiner Decke absondert!
Da bin ich doch heilfroh, daß Rocky keinerlei Anstalten macht, bei uns auf dem Lager nächtigen zu wollen, sondern es sich immer in seinem eigenen Bettchen hübsch gemütlich macht. Oft genug verläßt er nach einigem unwilligen Brummen sogar die Stube, um im Wohnzimmer weiterzuschlafen, wenn wir mal wieder zu heftig schnarchen oder uns zu oft im Bett hin- und herwerfen.
Menschen, die die Nachtruhe stören, können halt schon recht nervig sein!
 

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